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v. l. n. r.: Jana Lemke (Landessprecherin), Finn Luca Frey, Johanna Klitzschmüller, Gerrit Schienke (Landessprecher)

Linken-Co-Spitzenkandidat aus Segeberg: „Wir tragen das Feuer der Opposition in den Landtag“

Finn

KIEL. Am vergangenen Wochenende traf sich die Schleswig-Holsteiner Linke zu einem Parteitag um ihr Programm mit dem Titel „Es reicht! Schleswig-Holstein bezahlbar machen“ und ihre Landesliste zur Landtagswahl im nächsten Jahr zu beschließen. Die Landeslinke wird mit der Kielerin Johanna Klitzschmüller (28, Listenplatz 1) und dem Norderstedter Finn Luca Frey (25, Listenplatz 2) als Spitzenkandidat*innen in den Landtagswahlkampf ziehen. Der aus den Segeberger Gemeinden Itzstedt und Nahe stammende Frey kandidiert zudem als Direktkandidat im Wahlkreis 26 Segeberg-Ost.

In seiner Rede auf dem Parteitag kritisierte Frey die Bundes- und die Landesregierung: „Sie können gerne lügen und es Reform nennen. Wir nennen das Kind beim Namen: Das ist ein Angriff auf den Sozialstaat“. Die Aufgabe seiner Partei sieht Frey darin „das Feuer der Opposition wieder in den Landtag zu tragen“. Im Kampf gegen die AfD setzt er auf reale Verbesserungen für die Bürger*innen: „Deshalb ist jede Miete, die wir deckeln, jeder Lohn, den wir erhöhen, jede Klinik, die wir erhalten […] ein Sandsack gegen die braune Flut“.

Ebenfalls auf die Landesliste gewählt wurde Mattes Fondermann (24, Listenplatz 18), der gleichzeitig als Direktkandidat im Wahlkreis 27 Norderstedt antritt. Fondermann möchte Vertrauen zurückgewinnen: „Unser Auftrag ist es, den Bürger*innen das Vertrauen in den Staat und das Land wieder zu geben“.

Dominik Groß, Sprecher von Die Linke Segeberg und Direktkandidat im Wahlkreis 25 Segeberg-West, zu den beiden Segeberger Kandidaten: „Wir freuen uns sehr, dass mit Finn Luca Frey einer unserer erfahrensten Genossen den Landesverband in den Wahlkampf führen wird. Zudem kennt Mattes Fondermann Schleswig-Holstein wie kein anderer und bringt mit seinem Arbeiterhintergrund wichtige Erfahrungen für unseren Politikansatz mit.

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