Abschiebepolitik ohne Herz: Parisa Hamdard muss bleiben dürfen!

Finn

BAD SEGEBERG. Die Lage für Geflüchtete spitzt sich unter der CDU-geführten Bundesregierung nicht nur bundesweit, sondern auch konkret im Kreis Segeberg zu: Die 33-jährige Afghanin Parisa Hamdard flüchtete vor den Taliban und lebt seit fast sieben Jahren in Deutschland, ist gut integriert, hat ein Jobangebot, pflegt ihre Mutter und engagiert sich ehrenamtlich – nun droht ihr die Abschiebung nach Griechenland. Dort ist die Situation für Geflüchtete jedoch katastrophal: keine staatliche Hilfe, keine Unterkunft, fehlende medizinische Versorgung. Kurz gesagt: keine Perspektive. Während ihr Bruder eine Beschäftigungserlaubnis und das Bleiberecht erhielt, blockiert die Ausländerbehörde des Kreises für Parisa jeden vergleichbaren Schritt. Keine Überraschung, denn der Kreis Segeberg gilt in Sachen Flucht und Migration als besonders strikt.

Dazu Charleen Hachmann, Kreissprecherin von Die Linke Segeberg:

Der Fall Parisa Hamdard zeigt, wie menschenfeindlich und willkürlich die Abschiebepolitik von Land und Bund ist. Statt Integrationsleistungen und Engagement zu würdigen, wird hier bewusst ein Leben zerstört. Und das nicht zufällig: Die schwarz-grüne Landesregierung schmückt sich zwar gerne mit „Willkommenskultur“ betreibt in Glückstadt aber gleichzeitig einen Abschiebeknast. Wir fordern einen sofortigen Abschiebestopp für alle Geflüchteten, allen voran für Parisa. Wer zu uns flieht, verdient unsere Aufnahme und unsere Solidarität. Denn am Ende sind wir alle Menschen mit denselben Hoffnungen und denselben Rechten.

Hier können Sie die Petition für Parisa Hamdards Bleiberecht unterschreiben:
https://weact.campact.de/petitions/bleiberecht-fur-parisa-hamdard