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17. Juli 2011

Pastor Urbach segnet KBA Notarzthubschrauber, die Krankenkassen nicht, DIE LINKE unter Vorbehalt.

Kreis Segeberg: Auf seinem künftigen Standort in Hartenholm wurde am 15.07.2011 der KBA- Notarzthubschrauber auf den Namen KUNO-SH 01 getauft und eingeweiht. Er soll in ganz Norddeutschland zum Einsatz kommen und laut KBA Vorstand Michael Vollmer den zunehmenden Ärztemangel in der Fläche besonders bei akuten Fällen ausgleichen.

Vollmer geht davon aus, dass die Kassen zur Finanzierung von Einsätzen verpflichtet seien, wenn anderweitige Notarzteinsätze nicht, oder nicht schnell genug möglich sind. Das sieht Dietmar Katzer, Sprecher der Kassenverbände Schleswig-Holstein, nicht so.

Die Kassen würden nach wie vor nur für Einsätze der bestehenden 3 Rettungshubschrauber aufkommen, die auch Patienten befördern können.

Zunächst soll der Einsatz für ein Vierteljahr durch Fördermitglieder des KBA und Sponsoren finanziert werden.

Für DIE LINKE Kreistagsfraktion war deren Vorsitzender, Heinz-Michael Kittler der Einladung zur Hubschraubertaufe gefolgt und sprach dem KBA Vorstand seine Anerkennung zu der Innovation aus. Kittler hofft, dass mit den Kassen Einvernehmen erzielt werden kann.

Was allerdings nicht passieren darf, machte Kittler dem KBA Vorstand ebenfalls unmissverständlich klar: sollte bei der Aktion ein fliegender Notarzt nur für Reiche herauskommen, dann wird das auf den massiven Widerstand der LINKEN treffen.