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21. September 2022 Miro Berbig

Das Klima retten, nicht den Kapitalismus

Die Bundesregierung verfehlt die eigenen Klimaziele. Im Verkehrssektor passiert so wenig, dass die zuständige Expert*innen-Kommission die Prüfung des Verkehrsministeriums abgebrochen hat.

 

DIE LINKE verurteilt den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Er darf aber nicht zum Vorwand dienen, um die Klimaziele aufzugeben und die Energie- und Verkehrswende zurückzustellen. Die Abhängigkeit von russischem Gas ist auch deshalb so groß, weil der Ausbau der Erneuerbaren Energien nicht genug vorangebracht wurde! Jetzt wird über neue Pipelines in globalen Süden statt über Ausbau von Windkraft und Solarenergie geredet. Ölbohrungen im Wattenmeer? LNG-Flüssiggas aus Fracking für Jahrzehnte?

 

Die Profite der Energiekonzerne werden nicht angetastet, umweltschädliche Subventionen bleiben. Die Grünen und ihr Wirtschafsminister Habeck machen das alles mit. 100 Milliarden Euro werden an die Bundeswehr gegeben. Das 9-Euro-Ticket war ein Erfolg: Mobilität für alle und 1,8 Millionen Tonnen CO 2 weniger ausgestoßen. Jetzt ist es eingestampft. Wir sagen nein!

 

DIE LINKE kämpft an der Seite von Fridays for Future für Klimagerechtigkeit

• Gemeinsam können wir die Macht der Banken und Konzerne in die Schranken weisen. Reiche und Konzerne sind wesentliche Verursacher der globalen Katastrophe – sie müssen zahlen!

• Gerechtigkeit für den globalen Süden: Unser Wohlstand basiert auch auf Ausbeutung von Menschen und Natur. Deutschland ist eines der reichsten Länder der Welt und muss seiner Verantwortung gerecht werden.

 

DIE LINKE fordert

• Strom- und Wärmenetze in öffentliche Hand.

• ÖPNV muss schrittweise kostenfrei werden, Bus und Bahn bauen wir aus.

• Keine umweltschädlichen Subventionen für Diesel, Dienstwagenprivileg und Flugkerosin.

• Das 1,5-Grad-Ziel darf nicht aufgegeben werden. Bis 2035 müssen Gesellschaft und Wirtschaft klimaneutral sein!