„Das ist ein Erfolg, der viel Arbeit mit sich bringen wird“, so die erste Reaktion Miro Berbigs nach seiner Wahl in den Landesvorstand seiner Partei auf dem 5. Landesparteitag der LINKEN am 05.Juni in Neumünster. Mit 68% der Stimmen hatte sich Berbig in der Stichwahl gegen 3 weitere Kandidaten durchgesetzt.
In seiner Bewerbungsrede legte er den Schwerpunkt auf den Aufbau landesweiter Parteistrukturen und die bessere Vernetzung und Koordinierung der Fraktionen im Land. Dies war auch bisher schon, neben der Arbeit in der Norderstedter Stadtvertretung, Berbigs Hauptarbeitsfeld in der Partei. Als Organisator des landesweiten Treffens der LINKEN Fraktionen und als Vorsitzender des kommunalpolitischen Vereins der LINKEN, gibt er nun den LINKEN Kommunalfraktion eine deutlichere Stimme im Landesvorstand der LINKE.
„Das ist auch nötig“, sagt Berbig deutlich. „Die Menschen im Land erwarten von uns eine solide Arbeit vor Ort, die die Verhältnisse in den Kommunen verbessert und keine Schönwetterreden über die Zukunft. Noch glauben unsere Wähler daran, dass wir eine andere Politik machen“, sagt der in Norderstedt durch seine ruhige und sachliche Art bekannt gewordene Realpolitiker Berbig.
„Dass dies Ergebnis so deutlich ausgefallen ist, zeigt mir bei allen Diskussionen, die wir in unserer Partei haben, das wir auf dem richtigen Weg sind. Auch wenn wir eindeutig eine Oppositionspartei sind und bleiben werden, ist es doch unsere Aufgabe permanent den Finger in die Wunden zu legen und die anderen Parteien zu überzeugen. Dass dies geht, sieht man in Norderstedt.
“Damit spielt Berbig auf den letzten Erfolg seiner Fraktion im Kulturausschuss an. Dort hatte die LINKE mit ihrem Antrag dafür gesorgt, das Kinder mit dem Norderstedter Sozialpass auch weiterhinzu tragbaren Konditionen Unterricht an der Musikschule nehmen können.