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26. August 2011 Kreistagsfraktion Segeberg

Kreistagsrede zur WZV Vertragsverlängerung

Der erste Teil der Überschrift der Vorlage 23 fordert die weitere Aufgabenübertragung der Abfallentsorgung auf den WZV. Das geht in Ordnung. 

Die linke Kreistagsfraktion stimmt der Vorlage prinzipiell zu. Wir stehen zu unserem WZV. Wir stehen auch zum sehr geehrten und aktiven Herrn Verbandsvorsteher. Jedoch - anders als andere Fraktionen - stehen wir auch und gerade zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im WZV.

Denn diese Profis in Orange waren es, die mit jahrelangem Fleiß, Kompetenz und Freundlichkeit in das gute Image des WZV s aufgebaut haben. Ohne sie wäre der WZV nicht das, was er heute darstellt. Wenn man nun mit diesem guten Image Wertschöpfung betreibt, darf man diejenigen, die es hart erarbeitet haben nicht benachteiligen.

So ist Seite 3 der Vorlage 023 zu entnehmen  dass der WZV seit 1974 seine Aufgaben für den Kreis zu dessen vollsten Zufriedenheit erfüllt. Dennoch wurde 2003 die WZV-Entsorgungs GmbH & Co KG als Dumping-Subunternehmen zu Lasten von vielen Beschäftigten gegründet.

Es wird ihnen sicher kein Geheimnis sein, dass für die LINKE kommunal und sozial vor Dumping-Verschachtelung und Einsparungen zu Lasten der Beschäftigten geht. 

Deshalb werden Sie auch verstehen, dass wir den Punkt 3 der Vorlage ablehnen müssen.

Wir meinen, den WZV zur Fortsetzung von Dumping -Arbeitsbedingungen per Kreistagsbeschluss auch noch ausdrücklich aufzufordern, geht gar nicht und erst recht nicht mit den Stimmen der Linken. Bitte lassen sie uns deshalb zunächst die Punkte 1, 2, und 4 der Vorlage abstimmen und sodann den Punkt 3.