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09.11.1938 - Nie wieder!

Am Sonntag, den 9. November 2008 jährt sich die Reichspogromnacht zum 70-sten Mal.
In    Gedenken    an    die    Opfer    dieses    unvorstellbaren    Ereignisses    findet    jährlich    eine Kranzniederlegung am ehemaligen Standort der Synagoge in der Lübecker Straße in Bad Segeberg statt. In diesem Jahr steht die Gedenkfeierlichkeit unter einem besonderen Stern.

Das Segeberger ‚Bündnis für Demokratie und Toleranz - Bündnis gegen Rechts' ruft dazu auf, sich zahlreich an der Gedenkfeier zu beteiligen. Im Anschluss an die Kranzniederlegung durch Bürgermeister Hans-Joachim Hampel und Bürgervorsteherin Ingrid Altner um 11:30h findet ein Schweigemarsch von der alten zur neuen Synagoge statt, mit dem ein deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und rechte Gewalt gesetzt werden soll. So werden die beiden Orte in Gedenken an die Opfer des nationalsozialistischen Terrors durch den Trauerzug symbolisch miteinander verbunden.

In der neuen Synagoge gibt es dann die Möglichkeit, sich bei gemeinschaftlichem Zusammensein miteinander auszutauschen und die neuen Räumlichkeiten der Synagoge kennenzulernen. Auch die jüdische Gemeinde und andere Vertreter werden dort in Gedenken Worte an die Anwesenden richten.

DIE LINKE. Ortsverband Bad Segeberg - Wahlstedt - Trappenkamp ruft zusammen mit dem Bündnis gegen Rechts alle Mitglieder und SympathisantInnen zur zahlreichen Teilnahme an der Gedenkfeier und dem anschließenden Schweigemarsch auf.

Gemeinsam wird Bad Segeberg ein Zeichen setzen im Kampf gegen Rechtsextremismus und jede Verharmlosung der Verbrechen des Faschismus.